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FC Mecklenburg geht mit Cheftrainer Stefan Lau neue Wege

Der FC Mecklenburg Schwerin hat nach seinem Abstieg aus der Oberliga Konsequenzen gezogen und stellt die sportliche Führung neu auf. Zum Ende der Saison wurde bereits Mathias Hopp als neuer Sportvorstand vorgestellt. Das Team wird nun komplett durch Stefan Lau, der die Aufgaben als Sportlicher Leiter und Cheftrainer wahrnimmt.

Unser Stadtmagazin piste sprach mit dem 37-jährigen gebürtigen Schweriner.

piste: Stefan, Du warst zuletzt Torwarttrainer beim VfB Lübeck. Was reizt Dich an Deinem neuen Amt?
Stefan Lau: Ich war gern in Lübeck und auch meine Trainerstation beim TSV Schilksee hat mich vorangebracht. Aber hier ist meine Heimat und es ist schon ein kleines Märchen, wenn man als U-19-Trainer weggeht und als Herrentrainer wiederkommt. Reizvoll ist natürlich auch, die Gesamtverantwortung, die ich habe. Ich kann Ideen umsetzen und prägen, wie es am Wochenende auf dem Platz aussieht. Dann die Zusammenarbeit mit guten Leuten, die ich schätze, etwa Sportvorstand Mathias Hopp und Co-Trainer Tobias Sieg. Und nicht zu vergessen: ich kann endlich wieder meinem Sohn beim Fußball zusehen, der spielt hier in der F2-Jugend.
piste: Stichwort Ideen umsetzen. Wie geht es in der nächsten Saison für den FCM in der Verbandsliga weiter?
Stefan Lau: Erstens unsere Ressourcen besser nutzen. Am Sportgymnasium werden viele gute Fußballer ausgebildet. Wir müssen dafür sorgen, dass sie auch im Herrenbereich in Schwerin ankommen. Zweitens: Mannschaftsgeist und mehr Demut. Drittens: Differenzierteres Training und mehr individuelle Entwicklung der Spieler.
piste: Was können die Zuschauer nächste Saison erwarten?
Stefan Lau: Eine Mannschaft, die funktioniert, wo jeder für den anderen einsteht. Das lebe ich vor und wenn man was vorlebt, bekommt man es meist zurück. Es ist eine Riesenaufgabe, aber ich will, dass es gelingt.

Außerdem baut der FC Mecklenburg federführend unter Cheftrainer Stefan Lau ein Perspektivteam auf. Hier werden punktuell Spieler der Verbandsligamannschaft, sowie und vorrangig Spieler der U19 und U17 Junioren des FCM zusätzliche Trainingseinheiten absolvieren. Der bisherige Co-Trainer Tobias Sieg, der auch in der bevorstehenden Saison dieses Amt bekleidet, wird diese Aufgabe übernehmen.
Ziel ist es, teamübergreifend Talente zu fördern, um diesen eine Perspektive aufzuzeigen und somit an unseren Verein zu binden. Ein weiteres Vorhaben ist die Vereinheitlichung einer gemeinsamen Spielidee. So wird neben dem Aufbau eines Perspektivkaders auch das Projekt Trainermentoring angeschoben. Hier werden regelmäßige Arbeitstreffen erfolgen, so dass wir insgesamt eine einheitliche Philosophie erarbeiten, in der hauptsächlich die individuelle Entwicklung des einzelnen Spielers und somit auch die der Mannschaft ganz klar im Fokus steht.