2:4-Niederlage gegen Bützow
Der FC Eintracht setzte am vergangenen Samstag seinen Negativtrend zum Ende der Saison weiter fort und verlor gegen Bützow mit 2:4.
Die erste Hälfte eines Duells, das durchaus auf Augenhöhe verlief, spielte sich weitgehend ereignislos ab, da beide Truppen defensiv sehr gut sortiert waren. Die Bützower zeigten sich dabei zwar mehrmals gefährlich, doch all ihren Aktionen fehlte das entscheidende etwas. Für den FC Eintracht waren zwei Durchbrüche zur Grundlinie von Sabas ebenso wenig von Erfolg gekrönt und das Remis zur Halbzeit ging in Ordnung.
Die zweite Halbzeit bot etwas mehr Spektakel. Nachdem starker Wind und Regen die Bützower zu Versuchen aus der zweiten Reihe animierten, landete schließlich ein Versuch aus 25m von Urgast im Tor der Eintrachtler (62.). Im Anschluss kippte die Partie weiterhin zu Gunsten der Bützower. Keup legte bereits in 70.Minute nach und mit einem völlig unnötigen verursachten Strafstoß durch die Schweriner, entschied Fust per Elfmeter die Partie (75.). Die weiteren drei Treffer durch Hein (78./Elf.), Diel (83.) und Bernstein waren zwar teilsweise hübsch anzuschauen, dennoch waren sie nicht mehr als Ergebniskosmetik.
Energieleistung gegen Schönberg leibt ohne Lohn

Der FC Eintracht Schwerin lieferte dem FC Schönberg 95 im Halbfinale des Landespokals einen riesigen Kampf, doch eine Unachtsamkeit in der 110. Minute besiegelte schließlich das Schicksal der aufopferungsvoll fightenden Schweriner und es bleibt somit leider nur beim Traum vom Pokal.
Das Duell des Tabelenfünften und Tabellendreizehnten der Verbandsliga begann etwa so, wie man sich ein solches vorstellt: Die Schönberger ließen den Ball lange und passicher durch ihre Reihen zirkulieren und die Schweriner fokussierten sich auf eine stabile Defensive, was ihnen ausgesprochen gut gelang. In der gesamten ersten Halbzeit war Schönberg zwar somit spielbestimmend, jedoch zwingende Chancen hatten sogar eher noch die Gastgeber. Nach zwanzig Minuten setzte Sabas eine schöne Flanke von Flemming knapp übers Tor. Schönberg antwortete mit einem Freistoß von Köhn, der knapp über die Latte zischte.
Es entwickelte sich im Anschluss ein ausgesprochen umkämpftes Spiel, in dem die Eintracht ihre spielerischen Defizite durch Einsatz jederzeit wett zu machen wußte und dadurch sogar zu weiteren, teils höchkarätigen, Chancen kam. Bernstein scheiterte jedoch nach einem Querschläger des Schönberger Torwarts am Kopf eines Verteidigers ebenso wie Flemming mit einem Schuß auf die lange Ecke. Vor der Pause setzte auch nochmal Sabas zum Dribbling an und spielt Hein frei, sein strammer Schuß wurde jedoch ebenfalls vom Schönberger Keeper entschärft (37.).
Im zweiten Durchgang der Partie blieb das Muster des Spiels ähnlich, jedoch kam Schönberg nach einem Patzer der sonst tadellosen Schweriner Innenverteidigung zu seiner größten Chance. Jasim wollte es freistehend vor Kuhlmann jedoch zu genau machen und verfehlte das linke Eck um Haaresbreite (65.). Eintracht antwortete mit einem gut vorgetragenen Angriff über Bernstein, der Sabas in den Lauf schickte und dieser ging mit Vollspeed Richtung Tor, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch am Keeper. Die übrigen zwanzig Minuten verliefen weitgehend ereignislos und beide Teams waren zu diesem Zeitpunkt wohl bereits in der Verlängerung und so passiert nicht mehr viel. Zwar probieren die Schönberger Pajonk, Haese und Köhn immer wieder die Eintracht-Abwehr auszuhebeln, jedoch bekam der FCE immer einen Fuß dazwischen und erarbeitete sich die Verlängerung.
Auch die Verlängerung verlief gemäß den 90 Minuten zuvor. Beide Teams zollten ihrem teilweise sehr hohen Tempo Tribut und es sah lange danach aus, als würde die Willensleistung der Eintracht mit einem Elfmeterschießen belohnt werden. Verdient hatte man es sich allemal, doch sollte eine Ecke in der 110. Spielminute den Eintracht-Damm brechen. Sehr präzise trat der Dreh- und Angelpunkt des Schönberger Spiels Köhn eine Ecke von rechts in den Strafraum und dort stieg Bendlin am höchsten und nickte das Leder wuchtig ins Eintracht-Netz.
Alle Bemühungen der Schweriner nun nochmal zurückzukommen, waren mehr oder weniger undurchdacht und lediglich Grundlage für Schönberger Konter. Zwar nutzten die Schönberger Haese, Pajonk und Köhn auch beste Chancen gegen Eintracht-Keeper Kuhlmann nicht, doch für ein ganz spätes Comeback der Eintracht reichte es trotzdem nicht, obwohl der Aufwand, den die Eintracht an diesem Tag betrieb, dies durchaus gerechtfertigt hätte.
Der Verein bedankt sich bei allen Zuschauern, Förderern und Helfern, die diesen tollen Nachmittag ermöglicht haben. Auch wenn es für den ganz großen Coup hauchdünn nicht gereicht hat, war es dennoch wundervoll zu sehen, was zu erreichen ist, wenn ein alle Glieder eines Vereins an einem Strang ziehen.

Der Traum vom Pokal lebt – und zwar mehr als je zuvor. Denn rational betrachtet, fehlen den Mannen vom FC Eintracht Schwerin nur zwei Siege zum ganz großen Coup. Ganz großer Coup bedeutet in diesem Fall, dass man im nächsten Jahr eventuell den FC Bayern München oder Borussia Dortmund zur ersten Runde des DFB-Pokals in der Landeshauptstadt begrüßen darf.
Dass der FC Eintracht Schwerin dabei keineswegs als großer Favorit ins Rennen geht, erklärt sich beinah von selbst. Als Tabellendreizehnter der Verbandsliga weckt der FCE aktuell keine großen Erwartungen und auch im Pokal präsentierten sich die Schweriner selten glanzvoll, jedoch gewannen sie ihre Spiele ebenso gegen Verbandsliga-Spitzenmannschaften (Pommern Stralsund) wie auch gegen den Pokal-Schreck aus Lulu/Grabow - deshalb steht man letztlich auch verdient im Halbfinale. Dort wartet nun der FC Schönberg 95, der den Schwerinern bereits vor wenigen Wochen mit einem 3:1-Sieg die Grenzen aufzeigte.
Es gilt jedoch anzumerken, dass das Spiel aus Schweriner Sicht nicht hätte unglüklicher laufen können, da man bereits nach Sekunden hinten lag. Im Anschluss präsentierte sich der FCE nämlich durchaus auf Augenhöhe, ließ man jedoch seine Chancen liegen. Im Pokal hingegen zeigte man sich bisher äußerst treffsicher, also warum nicht auch gegen Schönberg? Die Chance zur Revanche wartet am 01.05.12 auf der heimischen Spielstätte in Görries. Insofern die Eintracht auch an diesem Tag wieder ihr Pokal-Gesicht aufsetzt und den Schönbergern diesmal das Fürchten lehrt, wäre auch in einem eventuellen Finale alles möglich, schließlich ist auch Griechenland irgendwie Europameister geworden. Deshalb bleibt zu hoffen, dass die junge Truppe von Ronny Stamer ihre beinah historische Chance für den Schweriner Fußball begreift und sich gegen die Schönberger absolut zerreißt.
Ein weiterer entscheidender Faktor in dieser Hinsicht wird deshalb die Unterstüzung der Zuschauer, Symphatisanten und der ganzen Stadt Schwerin sein. Denn im Sinne einer realistischen Siegchance sollte das Halbfinale in Schwerin für die Schönberger zum Besuch in der Höhle des Löwen avancieren. Vielleicht ist es im Kontext dieser bedeutenden Chance für den Fußball in Schwerin möglich, persönliche Befindlichkeiten und die teils nichtigen Streitigkeiten unter den Schweriner Vereinen für einen Tag zu vergessen und dem FCE gemeinsam die Daumen zu drücken. Denn nur auf diese Weise wird es möglich sein, den Traum vom Pokal wahr werden zu lassen. So hofft der FC Eintracht Schwerin auch auf Ihre tatkräftige Unterstützung, um eines Tages Mario Götze, Bastian Schweinsteiger oder auch Marco Reus für einen Tag in Schwerin live bewundern zu dürfen.
Torgelower SV Greif II - FC Eintracht Schwerin
Der FC Eintracht Schwerin konnte an diesem Wochenende einen hart erkämpften 2:1-Auswärtserfolg bei der zweiten Vertretung des Torgelower SV feiern. Mit dem nötigen Quäntchen Glück, das den Eintrachtlern sonst so oft fehlte, schaukelten die Mannen von Ronny Stamer den Erfolg nach Hause. Besondere Aufmerksamkeit soll auch deshalb den beiden A-Junioren Jan Deters und Torwart Edgar Kuhlmann zukommen, denn sie zeigten beide eine tadellose Vorstellung und werden sich in Zukunft wohl öfter in der Startelf der 1. Männer wiederfinden.
Nach einer dreistündigen Fahrt quer durchs Bundesland erwischte der FCE einen durchwachsenen Start. Vor allem die linke Torgelower Angriffsseite übte immer wieder Druck auf die Schweriner Viererkette aus und über zu wenig Arbeit durfte sich Edgar Kuhlman wirklich nicht beschweren. In glänzender Manier parierte der A-Junior einen Kopfball aus kürzester Distanz und einen weiteren Versuch der Torgelower aus dem Rückraum. Die Schweriner waren zunächst noch damit beschäftigt, ihre Mittelfeldreihen zu ordnen und mit steigender Spielzeit stieg auch die Kombinationssicherheit. Nachdem ein Freistoß von Radloff vom Torgelower Keeper noch um den Pfosten gelenkt werden konnte (26.), scheiterte ebenfalls Radloff nach einem tollen Hildebrandt-Pass freistehend am Torgelower Keeper. Der nächste Angriff der Schweriner war schließlich von Erfolg gekrönt. Nach einem Steilpass auf Hein, setzte dieser sich mit aller Entschlossenheit gegen die Torgelower Verteidigung durch und vollstreckte in absoluter Goalgetter-Manier den Ball ins lange Eck. Ein Treffer, der für Selbstbewußtsein sorgte und die Eintracht zu immer mehr spielerischer Sicherheit führte. Trotz einer nun immer stärker aufspielenden Eintracht musste jedoch zunächst der Ausgleich quittiert werden. Im Zuge der Schweriner Bemühungen verlor Israel im zentralen Mittelfeld den Ball und die Torgelower bestraften diese Unachtsamkeit eiskalt. Aus der entstanden Überzahl-Situation behielt Allert die Übersicht und vollstreckte leicht abgefälscht zum 1:1 (43.).
Die zweite Hälfte begann ausgegelichen und beide Truppen deuteten ihr Potenzial des Öfteren an. Für Zahlbares sorgte jedoch erst ein Standard. Aus dem rechten Halbfeld schnappte sich Radloff die Kugel und flankte den Ball präzise in den Torgelower Strafraum, dort schraubte sich Israel am höchsten und nickte zur Führung ein (61.). Die Torgelower wurden in ihren Bemühungen nun intensiver und trugen mehrere gut herausgespielte Angriffe vor. Doch Edgar Kuhlmann avancierte spätestens jetzt zum Mann des Tages und entschärfte auf spektakuläre Weise aus kürzester Distanz. Selbst den Versuch eines Torgelower aus fünf Metern. Auch drei weitere Versuche der Torgelower parierte er glänzend und wurde so zum Sieggaranten.
Coach Ronny Stamer sprach kurz darauf von „einem dreckigen Sieg, den man auch mal einfahren müsse“ und beschrieb somit den Stellenwert der Partie sehr präzise. Für den FCE könnte dieser „dreckige“ Sieg nämlich vor allem im Hinblick auf das Pokal-Halbfinale Gold wert sein, denn für Selbstvertrauen sorgt auch so ein Sieg allemal. Am kommenden Wochenende empfängt der FCE nun den VFC Anklam zu einem Duell auf Augenhöhe und kann sich so weiteres Selbstvertrauen für den 1. Mai holen, an dem die junge Truppe von Ronny Stamer mit der nötigen Portion Kampf und Entschlossenheit den Einzug ins Pokal-Finale anstrebt.
Ein besonderer Dank der Truppe geht zudem an das Unternehmen VM-Reisen Goldec, das dem FCE einen sehr komfortablen Bus für die beschwerliche Auswärtreise zur Verfügung stellte.
FC Eintracht Schwerin - FC Schönberg 95
Am Samstag Nachmittag musste der FC Eintracht Schwerin eine bittere 1:3-Heimpleite quittieren und entfernt sich somit zunehmend vom angestrebten zehnten Tabellenplatz.
Für die Eintracht begann die Partie denkbar schlecht, denn sie schluckte das wohl schnellste Tor dieser Verbandsligasaison. Mit dem Anstoß landete der Ball bei Andre Hildebrandt, der, für ihn völlig untypisch, den anstürmenden Haese übersah und der Schönberger vollstreckte den Aussetzer des Innenverteidigers zum 0:1 nach etwa 10 Sekunden. Von Beginn an lief die Eintracht einem Rückstand hinterher, zeigte aber trotzdem ab und an tolle Kombinationen. Die Tore jedoch erzielten weiterhin die Schönberger. Einen Steilpass von Erpen-Köhn erlief sich ein Angreifer, umspielte Eintracht-Keeper Richert, der sich nur noch per Foul zu helfen wußte und ihn zu Boden riss. Den fälligen Strafstoß verwandelte Niwar Jasim eiskalt zum 0:2 nach 25 Minuten.
Trotz dieser Nackenschläge zeigte die Eintracht durchaus fußballerisches Vermögen und spielte teils gefälligen Fußball, vor dem Tor agierte man jedoch zumeist fahrlässig. Beispielsweise in der 36. Minute hatte man sich bis vor das Schönberger Gehäuse kombiniert, doch Sabas scheiterte mit seinem versuch den Torwart zu umkurven. Auch zwei zumindest diskutable Szenen sollten den Eintrachtlern nicht zum Elfmeterpfiff verhelfen und so war es schlussendlich in der 41.Minute wieder der Schönberger Haese, der aufgerückte Schweriner mit dem 0:3 kaltschnäuzig bestrafte. Nur zwei Minuten später gelang der Eintracht immerhin der Anschluss. Nach einem Eckball lauerte Mandlhate am langen Pfosten, bediente Hildebrandt in der Mitte und der verlängert per Kopf ins Tor. So ging es mit 1:3 in die Pause.
Die zweite Halbzeit verlief wiederum etwas unspektakulärer, Schönberg war darauf bedacht die Punkte sicher mit nach Hause zu nehmen und der FCE nutzte die sich bietenden Räume kaum. Noch die beste Gelegenheit hatte der eingewechselte Bernstein, zwar guckte er cool den Torwart aus, sein Abschluss jedoch landete nur am Innenpfosten. Für Schönberger Ausrufezeichen sorgte vor allem ein Freistoß von Erpen-Köhn, der aus zwanzig Metern an der Latte landete. Ohne die ganz aufregenden Szenen endete schließlich ein Spiel, das zwar früh entschieden war, jedoch ohne den Schönberger Blitzstart und mehr Schweriner Entschlossenheit sicher auch hätte anders laufen können.
Aufstellung FCE: Richert - Nachtigall – Hildebrandt – Looks – Mandlhate, Sabas – Radloff – Deters (71. Israel) – Richter – Flemming, (53. Bernstein) Hein (62. Schröter)
Landespokal: SG Lulu/Grabow - FC Eintracht Schwerin
Ohne spielerisch für ganz große Akzente zu sorgen, setzte sich der FC Eintracht Schwerin im Krombacher Landespokal gegen den letzten verbliebenen Landesligisten, die SG Ludwigslust-Grabow, mit 3:2 durch und ist somit der letzte Schweriner Verein im Landespokal. Eigentlich hatten die Schweriner das Spiel schon früh entschieden, doch durch defensive Nachlässigkeiten machte man sich das Leben in der zweiten Halbzeit nochmal selbst schwer.
Gemäß seiner Favoritenstellung begann der FCE die Partie druckvoll und versuchte mit langen Bällen über seine Außenpositionen zum Erfolg zu kommen. Nachdem Lulu/Grabow die ersten Versuche der Eintrachtler noch abwehren konnte, fiel nach zehn Minuten bereits das 1:0 für den Favoriten. Sabas antizipierte einen viel zu kurz geratenen Rückpass der Gastgeber, umkurvte den Keeper, und schob lässig zum 1:0 ein. Die Eintracht blieb auch anschließend spielbestimmend und sichtbar an einer frühen Entscheidung interessiert. Immer wieder wurden die schnellen Außenstürmer der Schweriner gesucht, denen eine sehr hoch agierende Viererkette des Gastgebers in die Karten spielte.
Nach zwanzig Minuten fiel schließlich durch Hein das zweite Tor für die Schweriner Gäste. Wieder wurde der Stürmer aus dem Schweriner Mittelfeld bedient, behielt vor dem Tor die Nerven, und schob per Flachschuß am Grabower Kepper vorbei ins Tor. Nur kurz darauf wurde Sabas beinah spielbildlich in Szene gesetzt und der einschußbereite Stürmer war nur noch per Foul zu stoppen. Den fälligen Elfmeter verwertete Richter sicher in die linke Ecke zum 0:3. Normalerweise sollte das Spiel eines Verbandsligisten gegen einen Landesligisten nun entschieden sein, doch die Eintracht inszenierte sich ein Drama. Es begann mit einem Aussetzer in der Schweriner Innenverteidigung. Ein eigentlich aussichtloser Befreiungsschlag der Gastgeber wurde von der Schweriner Defensive völlig unterschätzt und ein Grabower Stürmer bedankte sich und vollstreckte zum 1:3 nach 35 Minuten. Nur kurze Zeit später hatte die Eintracht den endgültigen Knockout auf dem Fuß. Nachdem erneut Hein der kompletten Verteidigung entwischt war, konnte auch er nur noch per Foul im 16er gestoppt werden und die logische Konsequenz war ein weiterer Elfmeter. Diesen schoß Richter jedoch nur an den Querbalken und es ging mit 1:3 in die Pause.
Mit Wiederanpfiff entwickelte sich ein zunehmend offeneres Spiel, in dem Lulu/Grabow nach und nach immer mehr die Initiative übernahm, denn dass Wunder im Pokal möglich sind, hat die SG bereits mehrfach bewiesen. Ein Freistoß aus 19m, der durch eine Windböe für Eintracht-Keeper Richert unberechenbar wurde und sich ins Tor senkte, beflügelte derartige Hoffnungen (55.). Von nun an drückte der Landesligist auf ein weiteres Tor und schnupperte mehrmals am Ausgleich. Eintracht-Keeper Richert erwies sich gegen seinen Ex-Verein jedoch als starker Rückhalt und entschärfte einen Kopfball, sowie einen weiteren Versuch aus der Nahdistanz. Die Schweriner verpassten aus hingegen, die sich nun bietenden Räume effektiv zu nutzen und aufopferungsvoll kämpfende Gäste schafften es immer wieder Schweriner Konter zu unterbinden. In der neunzigsten Minute gelang ihnen dies erstmals nicht. Sabas steckte per Steilpass auf den eingewechselten Möller, der vor dem Tor auf den ebenfalls eingewechselten Bernstein rüber legte, dieser scheiterte zunächst am Grabow-Keeper, spitzelte den Ball im zweiten Versuch jedoch doch noch ins Netz zum umjubelten 4:2. Schiedsrichter Nemec zeigte Richtung Anstoß und die Schweriner formierten sich bereits in der eigenen Hälfte – um nur kurz darauf dem Tor aus unerfindlichen Gründen seine Geltung abzusprechen. Auch am Schiedsrichter sollte es also nicht liegen, dass das erhoffte Wunder dennoch ausblieb, denn nur wenig später wurde die Partie abgepfiffen.
Ob der FC Eintracht dieses Spiel nun unter „glücklichem“ oder „erarbeitetem“ Sieg verbucht, kann den Schwerinern schlussendlich egal sein, denn letztlich verbleibt das Wesentliche: die Qualifizierung für das Halbfinale des Krombacher Landespokals. Die Nervenkostüme der Schweriner Anhänger hätten sich diesen Nachmittag sicher etwas unspektakulärer gewünscht, doch letztlich siegte der FCE dort, wo bereits zwei andere Verbandsligisten(Rostocker FC, Grimmener SV) scheiterten. Im Topf zum Halbfinale befinden sich nun: FC Schönberg 95, 1. FC Neubrandenburg, Sievershäger SV, FC Eintracht Schwerin. Dem FCE steht somit ein großes Pokalspiel bevor und um eine Pokalsensation zu schaffen, erhofft sich der Verein jede Unterstützung.
Sievershäger SV - FC Eintracht Schwerin
Unter stürmischen Winden an der Ostsee erlebte der FC Eintracht am Wochenende ein echtes Debakel. Nachdem der FCE besonders zu Beginn der Partie die Initiative ergriff, schlug der Gastgeber dreimal eiskalt zu. Danach nahmen die Dinge ihren Lauf und am Ende stand eine katastrophale 1:7-Niederlage zu Buche.
Vor Beginn der Partie sollte die Seitenwahl zum vermeintlich entscheidenden Element des Spiels werden, und Eintracht-Kapitän Hildebrandt gewann diese auch. Der FCE spielte von Beginn mit starkem Wind im Rücken da jeder Abschlag des gegnerischen Torwarts aufgrund des Windes zehn Meter hinter dem 16er liegen blieb, schob sich die Eintracht weit vor in die Sievershäger Hälfte. Jede daraus resultierende Chance machten sich die EIntrachter jedoch durch Ungenauigkeiten zunichte und Sievershagen schlug gegen weit aufgerückte Eintrachter eiskalt zu. So bestraften Palahnyuk (13.), Franke (32.) und Bullerjahn (36.) taktisch blauäugige Schweriner, die zwar gut im Spiel waren, jedoch nach 36 Minuten einem deutlichen Rückstand hinterherliefen. Der Anschlusstreffer von Sabas aus der Drehung (40.) sorgte zwar nochmal für kurze Hoffnung, doch auch diese zerstörte der Sievershäger Goalgetter Franke kurz vor Halbzeitpfiff mit seinem zweiten Treffer endgültig.
Aufgrund der extremen Windverhältnisse galt es in der zweiten Hälfte für den FCE nur noch ein Debakel zu verhindern, was den Schwerinern eher weniger gelang. Mit dem starken Wind im Rücken drückten die Sievershäger weiter auf Tore und diese sollten durch Pohanka (56.) und Franke (73., 76.) auch fallen.
Für den FCE steht so ein völlig indiskutables 1:7 gegen den Tabellenzweiten zu Buche, das so in dieser Art und Weise niemals passieren darf. Taktische Disziplin vermisste man bei den Schwerinern ebenso wie ein aggressives Zweikampfverhalten. Sein letztes Spiel vor dem Saisonhighlight im Pokalviertelfinale gegen LuLu-Grabow hatte man sich wohl ganz anders vorgestellt. Nun gilt es den Kopf frei zu kriegen und sich auf ein völlig anderes Spiel optimal vorzubereiten.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin:
Richert T. - Nachtigall - A. Hildebrandt - K. Looks - V. Mandlhate
C. Radloff - J. Richter - J. Deters - C. Möller
S.Flemming - E. Sabas
Pommern Stralsund - FC Eintracht Schwerin
Der FC Eintracht Schwerin musste am Wochenende eine bittere 1:4-Niederlage in Stralsund hinnehmen. Bis zur pause hielten die Mannen von Ronny Stamer noch gut mit, doch ab der 60. Minute übernahm der Tabellenvierte das Kommando und siegte letztlich dank einer physischen Spielweise verdient.
In der Anfangsphase der Partie drückten die Stralsunder gleich aufs Gas und damit hatte die Eintracht anscheinend gar nicht gerechnet. Der agile Orend sorgte dabei auf der rechten Seite immer wieder für Gefahr und ein Flankenlauf von ihm bereitete auch das 1:0 der Gastgeber nach fünf Spielminuten vor. Am langen Pfosten verwertete Gurit seine maßgeschneiderte Eingabe.
Der FC Eintracht verlegte sich von Beginn an aufs Kontern. Nachdem zunächst der ein oder andere Versuch noch missglückte, sollte diese Taktik auch aufgehen. Im Anschlß an ein tolles Dribbling behielt Richter die Übersicht und setzte Hein mit einem Zuckerpass in Szene. Der blieb vor dem Tor cool und vollstreckte im Fallen ins lange Eck (18.). Es folgten zwanzig Minuten Neutralisation, die durch einen krachenden Pfostentreffer der Stralsunder beendet wurde. Die Eintrachthatte reichlich Glück in diesem Moment und rettete das 1:1 in die Pause.
Im zweiten Durchgang verrichteten beide Truppen über weite Strecken viel Stückwerk, doch ab der 60. Minute machte sich die aggressivere Zweikampfführung des Tabellenvierten jedoch bezahlt. Dank einem Ballgewinn im Mittelfeld schalteten die Gastgeber blitzschnell und nachdem die Stralsunder zunächst nur den Pfosten trafen, vollstreckte Schulz den Abpraller aus 16m in die Maschen (66.). Ein Treffer, der Wirkung haben sollte und dem besten Mann auf dem Platz Christian Orend weiter beflügelte. Zwar hatten die Schweriner nach einer tollen Kombination über Israel, Sabas und Hein die ultimative Ausgleichschance, doch diese verstrich ungenutzt. Im Anschluss nickte Orend einen gut getretenen Freistoß aus dem linken Halbfeld ins Schweriner Tor zum 3:1 (78.). Nur kurz darauf vollwertete er außerdem einen schönen Stralsunder Spielzug über die linke Seite zum 4:1 (80.).
Es verbleiben dem FCE im Anschluß an diese durchaus zu hohe Niederlage wenig überraschende Erkenntnisse. Um es mit den Teams der Tabellenspitze aufzunehmen, benötigt man immer noch einen Sahnetag.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin:
Richert T. - Nachtigall - J. Deters - K. Looks - V. Mandlhate
C. Radloff - J. Richter - J.-C. Israel - S.Flemming
M. Hein - E.Sabas
Wechsel:
46. Dahl für Radloff
70. Bernstein für Richter
73. Schröter für Hein
Zuschauer:
80
FC Eintracht Schwerin - Greifswalder SV
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der FC Eintracht Schwerin am vergangenen Wochenende einen klaren 4:0-Heimsieg gegen den Greifswalder SV einfahren. Zwar zeigten sich die Gäste aus Greifswald jederzeit bemüht, doch in den entscheidenden Situationen hatte der FCE schlichtweg mehr Durchsetzungsvermögen und siegte aufgrund einer effizienten Chancenverwertung letztendlich deutlich.
Das Spiel begann, wie man sich ein Duell im gesicherten Mittelfeld wünscht: Beide Teams spielten mit offenen Visieren. Nachdem der FC Eintracht in der Anfangsviertelstunde zunächst Schusschancen durch Israel und Richter ebenso ungenutzt ließ wie die Gäste, sorgte die erste Großchance des Spiels auch gleich für ein Tor. Der Eintracht-Flügelstürmer Flemming hatte sich mit großer Entschlossenheit auf dem linken Flügel durchgesetzt, spitzelte eine Eingabe über den Keeper auf Hein, der schlussendlich das Leder über die Linie drückte (19.) Sichtbar beflügelt von der Führung spielten die Schweriner weiter zielstrebigen Angriffsfußball und zeigten das, was man in den letzten Wochen so vermisste: ideenreichen Fußball. Die Gäste vom Greif waren keineswegs chancenlos, doch mündeten ihre Bemühungen zumeist in Distanzschüssen oder wenn sie sich doch mal durch kombinierten, scheiterten sie am gut aufgelegten Richert. Nach einer halben Stunde folgte die Belohnung der Eintracht für ihre engagierte Spielweise. Nachdem Flemming Sabas den Ball in den Raum steckte, war dieser nur noch per Foul zu stoppen und Schiedsrichter Streich zeigte auf den Punkt. Richter vollwertete den fälligen Elfmeter mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck zum 2:0.
Das Schema der Partie blieb das gleiche. In einem ausgeglichenen Spiel nutzte die Eintracht ihre Torchancen besser. So fiel die Vorentscheidung bereits nach 38 Minuten. Innenverteidiger Kevin Looks schickte mit einem langen Ball Sabas auf die Reise, der zwei desolate Greifswalder umkurvte und seinen Sololauf mit einem Schuss in die lange Ecke vollendete. Mit dem Stand von 3:0 ging es in die Pause.
Den zweiten Abschnitt eröffnete die Eintracht mit dem nächsten Treffer. Der eingewechselte Bernstein setzte mit einem Zauberpass Hein in Szene, der um einen Sekundenbruchteil früher den Ball berührte als der Gästekeeper und seine Bogenlampe im Tor platzierte. Der anschließende Zusammenprall mit Keeper Dräger blieb für ihn folgenlos, aber nicht für den Greifswalder Schulussmann. Er musste gegen Manzow verletzt ausgewechselt werden (52.). Im Anschluss entwickelte sich das Spiel zunehmend zäh. Eine zufriedene Eintracht nahm ihren Fuß vom Gaspedal und wurde dafür auch beinah bestraft. Doch Ronny Krüger scheiterte nach einer feinen Einzelleistung im eins gegen eins an Eintracht-Keeper Richert und sein Schuss verfehlte das kurze Eck um Zentimeter, Richert hatte den Ball noch minimal abfälschen können.
Auf Eintracht-Seite sorgten im Anschluss die eingewechselten Becker und Schröter nochmals für Belebung, sie konnten ihre zahlreichen Bemühungen jedoch nicht mit einem weiteren Treffer krönen. Zwei unnötige Rote Karten für die Greifswalder (55.,90.) sorgten nochmal für unrühmliche Höhepunkte einer eigentlich fairen Partie.
Es verbleibt dem FC Eintracht ein schlussendlich klarer und verdienter Heimerfolg, der in seinem Ergebnis sicher etwas über den Spielverlauf hinwegtäuschte. Doch an diesem Tag bescheinigten die Schweriner einerseits absolute Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und andererseits eine wesentlich konstruktivere Spielidee als noch zuletzt. Hoffentlich kann der FCE an diese Vorstellung anknüpfen, denn das wird in Anbetracht des Spielplans auch nötig sein. Nach zwei schweren Duellen in Stralsund und Sievershagen folgt für die Schweriner das Highlight der Saison, das Pokal-Viertelfinale in Grabow. Einziger Wermutstropfen: Eintracht-Kapitän Hildebrandt musste nach 40 Minuten das Spiel wegen Leistenbeschwerden verlassen.
Aufstellung:
Richert
T. Nachtigall - A. Hildebrandt - K. Looks - V. Mandlhate
C. Radloff - J. Richter - J.-C. Israel - S.Flemming
M. Hein - E.Sabas
Auswechslungen:
40. Bernstein für Hildebrandt
55. Schröter für Sabas
62. Becker für Richter
Zuschauer:
100
Rostocker FC - FC Eintracht Schwerin

Nach einem wenig erbaulichen Auftritt kehrte der FC Eintracht Schwerin mit einer 0:2-Schlappe vom Auswärtsduell mit dem Rostocker FC zurück. Gegen allenfalls mäßige Gastgeber zeigte der FCE zu keiner Zeit attraktiven Fussball und sorgte so für das Ende einer Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge. In einem zerfahrenen Auftakt neutralisierten sich über weite Strecken die Mittelfeldreihen beider Mannschaften und den ganz großen Fußball suchte man an diesem Nachmittag oft vergebens.
Für das erste Ausrufezeichen der Partie sorgte auf Rostocker Seite E. Lucyga. Doch sein Abschluß aus 12m auf die kurze Ecke wurde zu leichter Beute für FCE-Schlussmann Richert, der den verletzten Losereit ersetzte. Die Gastgeber aus Rostock blieben in der ersten halben Stunde stets gefährlicher als die Eintracht, ließen die letzte Entschlossenheit jedoch vermissen. So rauschte auch ein Fernschuß von David Laudan wenig später knapp rechts am Tor vorbei. Der FCE hingegen blieb in seinen Bemühungen oftmals zu unpräzise und vor allem die hohe Fehlerquote im Mittelfeld wurde zum Killer für jeden Angriffsversuch. Da aber auch der RFC an diesem Tag wenig von seinen eigentlichen Qualitäten zeigte, waren die Zuschauer am Damerower Weg nicht unbedingt zu beneiden. Nachdem eine feine Einzelleistung von Wullwage genau so wenig den Weg ins Tor fand wie ein Freistoß aus dem Halbfeld von Eintracht-Akteur Radloff, ging es in die Pause.
Diese war anscheinend auch bitter nötig, denn mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch mit klaren Vorteilen für den Rostocker FC. Robert Wullwage war es schließlich vorbehalten die passive und oftmals uninspirierte Spielweise der Schweriner zu bestrafen. Gleich gegen vier blaue-gelbe Fahnenstangen setzte sich Wullwage im Dribbling durch und vollendete sein tolles Solo mit einem platzierten Schuß in die linke Ecke zum 1:0 für den RFC (57.).
Eine Führung, die den Rostockern alles andere als gut tat, denn in der kommenden Viertelstunde spielte im Prinzip nur noch der FCE. Nachdem Andre Hildebrandt in der 59. Minute noch selbst mit einem Kopfball scheiterte, setzt er nur zwei Minuten später Hein glänzend in Szene. Dieser hatte nur noch RFC-Torwart Bochert vor sich, scheiterte aber ebenfalls mit einem verunglückten Heber. Im Anschluss machte es Looks bei der größten Chance zum Ausgleich auch nicht besser. Nach einer Ecke von Bernstein fand sich der Innenverteidiger plötzlich frei im Fünfmeterraum wieder, doch sein Schußversuch aus kurzer Distanz wurde zur Beute von Bochert (68.).
Drei dicke Chancen reichten den Gästen also nicht für den Ausgleich - so ist es wenig verwunderlich, dass man letztendlich mit leeren Händen den Heimweg antreten musste. Zwar scheiterte auch David Laudan zunächst für die Rostocker mit einem Flugkopfball aus 11m an FCE-Keeper Richert (78.), doch RFC-Sturmoldie Scholz besitzt da bekanntlich mehr Routine. Erst umkurvte er die gesamte Eintracht-Abwehr mit einem starken Solo, das letztlich noch unter höchster Not von Möller bereinigt wurde. Nur wenige Minuten später stand Scholz dann aber endgültig goldrichtig. Eine Eingabe von Laudan auf Kirschnik landete über Umwege letztendlich bei Scholz, der dankend den Ball über die Linie drückte und das Spiel so entschied (84.).
In einer spielerisch allenfalls durchschnittlichen Partie behielt schlußendlich das abgezocktere Team die Oberhand. Für große Sorgenfalten zeigte sich erneut die absolute Ideenlosigkeit der Schweriner verantwortlich. Aus dem Spiel heraus kreeierten die Schweriner erneut kaum Torchancen und es bleibt das gleiche Manko bestehen, das die Schweriner auch schon in den vergangenen drei Partien eigen war: offensive Destruktivität.
Eintracht Schwerin - PSV Wismar

Wer dachte der FC Eintracht wäre seit seinem überzeugenden 3:0- Auftritt in Graal-Müritz in der Lage die Kellerkinder der Verbandsliga zu dominieren, der sah sich nach 90 verkrampften Minuten schwer getäuscht. Weder spielerisch noch kämpferisch wußten die Schweriner Akzente zu setzen und mussten sich letztlich mit dem 1:1 gegen den Tabellenletzten aus Wismar zufrieden geben.
Dabei war der Auftakt der Schweriner gar nicht mal schlecht. Denn die Eintrachtler zeigten von Beginn an couragierten Fußball und dominierten die Partie, verpassten es dabei jedoch sich zu belohnen. Die größte Chance hatte dabei nach einer Viertelstunde Vico Mandlhate auf dem Kopf, aber sein Kopfball aus 6m fand nur die Latte. Trotzdem blieben die Mannen von Ronny Stamer hartnäckig und drückten auf das Führungstor. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld schraubte sich dann Israel in der 25.Minute am höchsten und nickte den Ball ins Tor. Der Schiedsrichter gewährte dem Treffer aus schwer ersichtlichen Gründen jedoch keine Anerkennung. Kurz drauf verpasste auch noch Möller aus spitzem Winkel das verdiente Führungstor und vor allem die fehlende Effizienz müssen sich die Eintrachtler vorwerfen lassen.
Denn gemäß allen Fußballweisheiten folgte nur kurz nach den vergebenen Schweriner Großchancen der Nackenschlag für den Gastgeber. Die Wismaraner, die zuvor kaum am Spiel teilnahmen, spielten mit einer tollen Mittelfeld-Kombination Greve auf der linken Seite frei, der zunächst noch an FCE-Keeper Richert scheiterte. Im Nachsetzen war jedoch Teamkollege Holst zur Stelle und schob zum überraschenden 0:1 für die Gäste ein (33.).
Die Schweriner reagierten darauf mit wütenden Angriffen und man hatte die entsprechende Antwort parat. Nach einer präzisen Eingabe von Flemming lauerte Hein am langen Pfosten und hielt den Fuß zum Ausgleich rein. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabine.
Das Bild des Spiels blieb das gleiche. Der FCE zwar stets bemüht durch Kombinationen zum Erfolg zu kommen, doch die vielbeinige tiefstehende Abwehr des PSV hatte immer eine passende Antwort parat und blieb mit eigenen Kontern gefährlich. Die Partie zufriedener Wismaraner gegen anrennende Schweriner entwickelte sich zu einem Spiel zwischen den Strafräumen und die Einfallslosigkeit der Schweriner Offensivabteilung wurde zum prägendsten Faktor des Spiels.
Es verbleibt den Eintrachtlern zwar so ihre Serie von 5 ungeschlagenen Spielen in Folge, doch das Unentschieden des vergangenen Samstags stellt wohl eher zwei verlorene als einen gewonnenen Punkt dar. Vor allem die alles andere als produktive Spielweise der Hausherren machte stellenweise große Sorgen und das Manko gegen tiefstehende Mannschaften nicht erfolgreich zu agieren, bleibt weiterhin bestehen. Nun wartet auf den FC Eintracht am kommenden Wochenende mit dem Rostocker FC sicherlich keine Mannschaft, die sich tief in der eigenen Hälfte verbarrikadieren wird, vielleicht kommt das dem FCE mal wieder etwas entgegen.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
T. Richert
C. Möller- A. Hildebrandt - K. Looks - V. Mandlhate
A. Dahl - J.-C. Israel
E.Sabas – T. Bernstein – S. Flemming
M.Hein
Auswechslungen
59. Radloff für Israel
TSV Graal-Müritz - FC Eintracht Schwerin
Der FC Eintracht Schwerin entführte am Sonntag Nachmittag drei Punkte aus Graal-Müritz und dominierte den Abstiegskandidaten in einer einseitigen Partie nach Belieben. Die Eintrachtler schaffen somit den Anschluss an den angestrebten einstelligen Tabellenplatz.
In der Anfangsphase der Partie waren die Mannen von Ronny Stamer kaum wieder zu erkennen, denn diesmal verschlief der FCE nicht die Anfangsphase und drückte von Beginn an auf die Führung. In der 13. Minute erreichte man schließlich dieses Ziel: Nach einem tollen Einsatz von Flemming fand sich Neu-Eintrachtler Hein vogelfrei im gegnerischen Fünfmeterraum wieder und vollstreckte aus kurzer Distanz zum 1:0.
Gemäß der Vorgabe von Trainer Stamer blieben die Schweriner bissig und drängten weiterhin aufs Tor der Graaler, die an diesem Tag ihre Verbandsligatauglichkeit eindeutig schuldig blieben. Schon nach achtzehn Minuten fand ein diagonaler Ball von Hildebrandt den stark aufgelegten Flemming, der den Ball sauber verarbeitet und mit einem strammen Schuß in die lange Ecke das Spiel fast schon vorentschied. Mit Ausnahme einer knapp vereitelten Schußchance nach einer halben Stunde, blieben die Randrostocker komplett ungefährlich. Kurz vor der Pause verpasste Hein mit einem überhasteten Abschluß aus 12m die ebdgültige Entscheidung.
Diese fiel wiederum kurz nach der Pause. Frisch aus dem Kabinentrakt erwischten die Schweriner durch Bernstein einen Start nach Maß und das 3:0 durch seinen platzierten Schuß aus 16m war gleichbedeutend mit der Entscheidung (52.). Ab nun verwaltete die Eintracht gegen einen unterirdischen Gegner das klare Ergebnis ohne dabei weitere Kraft zu investieren. Die Eintrachtler setzen somit ihre "Miniserie" fort und bleiben auch im vierten Spiel der Rückrunde ungeschlagen.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
C. Möller- A. Hildebrandt - K. Looks - V. Mandlhate
A. Dahl - J.-C. Israel
E.Sabas – T. Bernstein – S. Flemming
M.Hein
Auswechslungen
46. Radloff für Sabas
73. Becker für Hein
FC Eintracht Schwerin - FSV Malchin
Schon vor dem Spiel klang die Konstellation wenig vielversprechend: der Tabellenelfte gegen den Tabellenzwölften. Leider bestätigten sich diese Annahmen und der FC Eintracht Schwerin kam auf dem Lankower Kunstrasen gegen den FSV Malchin nicht über ein 0:0 hinaus. Torchancen und attraktiven Fußball suchte man dabei vergebens.
In der Anfangsphase der Partie kämpften beide Teams zunächst damit, sich mit dem Kunstrasenplatz zu arrangieren. Gleich in der ersten Aktion des Spiels schenkte Berndt den Gästen aus Malchin eine Ecke per Katastrophenrückpass, die aber zu nichts führte. Es folgten verbissene Zweikämpfe im Mittelfeld und viel Stückwerk. Die Mittelfeldreihen neutralisierten sich beinah komplett und das Muster des Spiels war an sich immer das Gleiche: Eintracht zwar interessiert an Kombinationsfussball, doch scheiterten sie immer wieder an technischen Unzulänglichkeiten oder der rigorosen Betonabwehr aus Malchin.
Um einen Hauch von Torgefahr zu erzielen, verblieben schließlich Standardsituationen. Nach einer Eingabe von Flemming war es Israel, der per Hinterkopf aufs Tor verlängerte, doch der Malchiner Keeper war zur Stelle (24.). Bis zum Halbzeitpfiff verzettelten sich die Schweriner weiter im Spielaufbau und es gelang zu keiner Zeit die entscheidende Initiative im Mittelfeld zu übernehmen. Eine Eingabe von Flemming, die weder Freund noch Feind fand, war sinnbildlich (36.). Torlos ging es in die Halbzeit.
Nach Wiederanpfiff ereignete sich dann der einzige Aufreger der Partie. Nachdem die Eintracht einen Freistoß aus dem Halbfeld Richtung FSV-Tor beförderte, stieg der Malchiner Kapitän mit ausgestreckten Händen in die Luft und wischte so Hildebrandt den Ball vor der Stirn weg (54.). Das hätte einen klaren Elfer für die Eintracht geben müssen.
Im Anschluss definierten beide Teams den Begriff eines Spiels, das vor sich hin plätschert neu. Keine Torraumszenen, keine echten Chancen und viele Schweriner Balljungen, die die Malchiner Befreiungsschläge wohl bis heute in der Lankower Umgebung suchen. Zwar versuchten Möller und Flemming immer wieder über außen durchzubrechen, doch stand die Malchiner Abwehr jederzeit auf Höhe des Geschehens und konnte den oft halbherzigen Eintrachter Bemühungen entgegenwirken.
Es verbleibt den Schwerinern mal wieder ein Punkt auf der Habenseite, wie auch in den vergangenen zwei Partien. Zwar gestattete man den Malchiner keine wirklich klare Torchance, jedoch agierte man in der Vorwärtsbewegung viel zu harmlos und unstrukturiert. Das Ergebnis von 0:0 entspricht somit dem Spielverlauf vollends und die Eintracht muss ihren Ambitionen „eine Serie zu starten“ weiter hinterherlaufen. Am kommenden Sonntag geht es nach Graal- Müritz, erneut ein schlagbarer Gegner.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
M. Berndt - A. Hildebrandt - K. Looks - V. Mandlhate
J.Richter - J.-C. Israel
C. Möller – A. Dahl – S. Flemming
E.Sabas
Auswechslungen
68. Hein für Sabas
68. Bernstein für Richter
Tore/Assists Eintracht Schwerin - FSV Malchin 0:0 (0:0)
-
Grimmener SV - FC Eintracht Schwerin
Im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde kam der FC Eintracht Schwerin vor 50 Zuschauern nicht über ein 1:1-Unentschieden in Grimmen hinaus, dabei wäre ein Sieg für beide Seiten durchaus möglich gewesen.
Auf rutschigem bis vereistem Geläuf übernahmen zunächst die Hausherren aus Grimmen das Kommando und die meisten Eintracht-Akteure befanden sich zu diesem Zeitpunkt wohl noch gedanklich in der Kabine. Mit einer tollen Abnahme aus 16 m bestrafte Marcel Max nach zehn Minuten kompromisslos die beinah traditionell schlechte Anfangsphase der Eintrachtler. Dieser Treffer zeigte Wirkung beim FCE, jedoch positive. Denn plötzlich begannen die Mannen von Ronny Stamer Fußball zu spielen und nach einer Viertelstunde verpasste Neu-Schweriner Michael Hein knapp den Ausgleich und traf aus spitzem Winkel nur die Latte (18.). Der FC Eintracht blieb nun am Drücker und die spielerischen Mittel der Truppe scheinen sich zur Rückrunde nochmal gesteigert zu haben, was jedoch oft weiterhin fehlt, sind präzise und entschlossene Abschlüsse der teils ansehnlichen Angriffe. Besser als viele seiner Kollegen machte es Kapitän Andre Hildebrandt und so war es auch ihm vorbehalten den verdienten Ausgleich zu erzielen. Nach einer kurzen Ecke von Flemming scheiterte Looks zunächst noch am Grimmener Keeper, doch den Nachschuss verwertete dann der Abwehrchef persönlich (36.). Mit dem 1:1 Zwischenstand ging es dann auch in die Pause.
Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Schweriner versuchten es weiterhin mit Kombinationsfußball und Grimmen kam vor allem über seine gut getretenen Standards zu Chancen. So klärte allein Sabas dreimal in der zweiten Hälfte auf der eigenen Torlinie und die Eintracht hatte Glück nicht in Rückstand zu geraten. Bis zum Schluss blieben die Eintrachtler ihrer spielerischen Linie treu, was auf dem vereisten Kunstrasen in Grimmen vielleicht auch nicht die klügste Vorgehensweise war, jedoch erspielte man sich so in der 90. Minute die ultimative Chance. Nachdem Sabas im Mittelfeld den Zweikampf gewinnt und auf den eingewechselten Schröter steckt, steht dieser frei vor dem Grimmener Keeper, dieser entschärft seinen Schuss jedoch zunächst direkt vor die Füße von Flemming. Eintrachts Außenstürmer gelingt es den Keeper nochmal anzuschießen und als er dann den Ball sogar im generischen Fünfmeterraum nochmal serviert bekommt, verunglückt sein Abschluss völlig.
So verbleibt dem FC Eintracht Schwerin eine letztlich gerechte Punkteteilung, obwohl das Spiel in Grimmen durchaus prädestiniert gewesen wäre für einen „dreckigen Sieg“. Vor allem der schwachen Anfangsphase war der ausbleibende Triumph zuzuschreiben – eine Schwachstelle, die der FCE in den nächsten Spielenunbedingt abschalten muss.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
M. Berndt - A. Hildebrandt - K. Looks - V. Mandlhate
A. Dahl- J.-C. Israel
C. Möller – E. Sabas – S. Flemming
M. Hein
Auswechslungen
78. Schröter für Hein
Tore/Assists Grimmener SV - Eintracht Schwerin 1:1 (1:1)
1:0 Marcel Max (10.)
1:1 Andre Hildebrandt / Kevin Looks (36.)
Zuschauer
50
Test: Eintracht besiegt MSV Pampow 2:0

Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt empfing die 1.Männermannschaft des FCE gestern in Malchow den MSV Pampow zu einem Testspiel und zeigte sich in ansprechender Verfassung.
Denn neben dem Ergebnis (2:0) stimmte auch die spielerische Vorstellung der jungen Truppe. Die Tore für den FC Eintracht erzielten Flemming (24.) und der getestete A-Junior Jan Deters (70.). Ein Sieg, der zum einen Balsam auf der Schweriner Seele sein dürfte, aber vor allem auch den Eindruck erweckt, dass die Mannen von Ronny Stamer für die Rückrunde gerüstet scheinen. Als weitere erfreuliche Randnotiz machten vor allem die Neuzugänge der 1.Männer einen guten Eindruck.
Christoph Zerrenner verabschiedet sich vom FC Eintracht

Aus beruflichen Gründen verlässt Christoph Zerrenner mit sofortiger Wirkung den FC Eintracht Schwerin. Er zeigte sich in der Hinrunde der Verbandsligasaison für fünf Tore verantwortlich und verabschiedet sich bis auf weiteres in die Schweiz. Wir wünschen Christoph alles Gute und viel Erfolg bei seiner Promotion.
Test: Eintracht Schwerin - SV Plate

Auf gefrorenem Kunstrasen traf die 1. Männermannschaft des FC Eintracht Schwerin am Samstag auf den SV Plate.
Unter schwierigen Bedingungen siegte die junge Truppe von Trainer Ronny Stamer mit 5:3 und es gab ebenso viel Licht wie Schatten. Gemäß seiner klaren Favoritenstellung war der FCE zwar jederzeit spielbestimmend, verpasste er es aber durch präzise Angriffe entsprechende Tore zu erzielen. Nach der 1:0-Führung für die Plater entwickelte sich die Partie so zu einem offenen Schlagabtausch, in dem die Eintracht die Oberhand behalten sollte. Fünf Tore im ersten Test nach der Winterpause waren soweit in Ordnung, jedoch deckten die Plater deutlich das ein oder andere Defizit in der Schweriner Rückwärtsbewegung auf. Daran wird Coach Ronny Stamer mit seiner Truppe noch arbeiten, um für den kommenden Test gegen Pampow gerüstet zu sein.
Eintracht Schwerin - MSV Pampow

(ersa) Platzverweise, hitzige Zweikämpfe und viele Tore - das Schweriner Derby zwischen dem FC Eintracht Schwerin und dem MSV Pampow bot genau das, was der Schweriner Fußballfan von so einem Spiel erwartet. Zwar führte die Eintracht nach 62 Minuten schon mit zwei Treffern, doch kämpfte sich Pampow spät ins Spiel zurück.
Der andauernde Regen und vor allem der nächtliche Schneefall ließen die mit Spannung erwartete Revanche des FC Eintracht bis kurz vor Anpfiff auf der Kippe stehen, aber unter Absprache beider Trainer mit Schiedsrichter Stefan Beyer wurde zur Freude der 284 Zuschauer doch angepfiffen.
So war von Beginn an klar, dass dieses Derby keinen großen Fußball bieten wird und beide Teams begriffen schnell, dass heute der lange Ball ihr bester Freund sein würde. Über weite Strecken verkam die Partie so zu einem Gebolze zwischen den Strafräumen, wo zum einen der Zufall, zum anderen der stärkere Wille über die Qualität der Torchancen entschied. Nach einer Viertelstunde tankte sich Ronny Rieling erstmals auf der linken Seite durch die Schweriner Abwehrreihen, scheiterte vor dem leerstehenden Tor jedoch an den anrauschenden Fußspitzen von Ferdinand Zink. Die Antwort der Eintrachtler folgte durch ein Solo von Flemming, der mit feinem Zuspiel Sabas in Szene setzte, der wiederum an Keeper Westphal scheiterte. Bis zur Halbzeit spielte sich das Geschehen weiterhin zwischen den Strafräumen ab und die Waffe, die beide Teams für sich entdecken (mussten), waren lange Bälle ab der Mittellinie. Nach eben so einem Ball schraubte sich Israel wenige Sekunden vor der Pause am höchsten und köpfte so im Rückwärtsfallen das 1:0 für den FCE (45.).
Es verwunderte kaum, dass die zweite Hälfte ebenso kämpferisch gestaltet wurde wie die Erste. So zeigte sich die Eintracht kämpferisch voll auf der Höhe und antwortete auf Pampower Angriffsversuche mit teils brandgefährlichen Kontern. Einen davon verwertete einer der wenigen Spieler, der an diesem Tag wohl das richtige Schuhwerk parat hatte: Steven Flemming. Mit einem starken Solo über seine linke Seite zog der Linksfuß einfach mal ab und das Leder schlug unten rechts im Pampower Kasten aus 18 m ein (62.). Die Eintracht schien nun endgültig auf der Siegerstraße, doch eine Gelb-rote Karte für Radloff machte die Partie wieder spannend (70.).
Auf dem tiefen Schnee, der jeden Laufweg an sich schon spürbar erschwerte, musste die Eintracht von nun an zu zehnt verteidigen. In der 75. Minute bestrafte schließlich Reis die angeschlagenen Schweriner mit dem 1:2-Anschluss. Eintracht-Trainer Stamer reagierte und versuchte durch die eingewechselten Berndt und Dietrich das Spiel der Eintracht mit frischen Kräften zu beleben, doch die Pampower blieben in ihren Bemühungen weiterhin zielstrebig und eine Hereingabe von Reis landete nach einigen Wegänderungen schlussendlich am Fuß von Eintracht-Innenverteidiger Looks und der Ball kullerte ins Schweriner Tor (83.). Das späte 2:2 Ausgleichstor war zwar nicht unverdient, doch die dezimierten Schweriner hätten allein für ihre Leidenschaft an diesem Tag drei Punkte verdient gehabt.
Mit einem weiteren Platzverweis für Bernstein (87.) endete die Partie unrühmlich und hinterließ zwei unzufriedene Teams, die sich wohl beide als heimlicher Sieger fühlen werden.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
F. Zink - A. Hildebrandt - K. Looks - V. Mandlhate
K. Radloff - J.-C. Israel
A. Dahl – T. Bernstein – S. Flemming
E. Sabas
Auswechslungen
74. M. Berndt für E. Sabas
83. R. Dietrich für A. Dahl
Tore/Assists Eintracht Schwerin - MSV Pampow 2:2 (1:0)
1:0 Jan-Christoph Israel (45.)
2:0 Steven Flemming (62.) / Thomas Bernstein
2:1 Mathias Reis (75.)
2:2 Kevin Looks (ET, 83.)
Platzverweise
Konstantin Radloff (gelb-rot, 70.)
Thomas Bernstein (gelb-rot, 87.)
Zuschauer
284
Eintracht Schwerin - Pommern Greifswald
(ersa) An einem verregneten Samstag Nachmittag begrüßte der FC Eintracht mit Pommern Greifswald den aktuellen Tabellenführer der Verbandsliga und wusste dabei überhaupt nicht zu überzeugen. Ein 0:3 stand letztlich zu Buche, das die Greifswalder Überlegenheit deutlich widerspiegelt.
Von Beginn an zeigten die bis in die Haarspitzen motivierte Greifen, dass sie Schwerin nicht ohne drei Punkte verlassen wollten und forderten die Schweriner Defensive mit zielstrebig vorgetragenen Angriffen. Immer wieder lief der Ball passsicher durch die eigenen Reihen und landete schließlich bei den äußerst agilen Außenstürmern, die die Eintracht einfach nicht in den Griff bekommen wollte.
Schon nach elf Minuten fiel Andre Hildebrandt eine scharfe Flanke von der rechten Seite so unglücklich auf den Kopf, dass der Ball im eigenen Tor landete und den Greifswalder Sieg einleitete. Im Anschluß blieb der Spitzenreiter sich treu und visierte die frühe Vorentscheidung an. Nach einer erneuten präzisen Flanke von rechts stand dann der ehemalige Schweriner Frank Rohde am langen Pfosten blank und nickte den Ball seelenruhig in die lange Ecke (31.). Das 2:0 nach einer halben Stunde schien den Greifswaldern zunächst zu genügen und so konnte auch Schwerin etwas am Spiel teilnehmen. Unter schwierigen äußeren Bedingungen hatten Bernstein und Israel gute Gelegenheiten aus der Ferne, waren in ihren Distanzschüssen aber zu ungenau.
Im zweiten Durchgang entschied Nakano mit dem frühen dritten Tor die Partie endgültig und das Spiel verlor seine Spannung endgültig (50.). Der FCE kam Durch Dahl und Flemming zwar zwei Mal zu durchaus gefährlichen Torchancen, konnte den Greifswalder Sieg aber nie ernsthaft gefährden. So endete ein Spiel unter klaren Vorzeichen mit dem zu erwartenden Ergebnis und Pommern demonstrierte eindrucksvoll, warum man an der Spitze der Verbandsliga steht.
Bereits am nächsten Samstag muss sich der FC Eintracht zum Rückrundenauftakt wieder zu Hause beweisen. Diesmal ist der MSV Pampow zum Derby zu Gast. Anstoß ist um 13 Uhr im Sportkomplex Görries.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
F. Zink - A. Hildebrandt - V. Mandlhate - S- Flemming
A. Dahl - J.-C. Israel
K. Radloff – T. Bernstein – E. Sabas
R. Dietrich
Auswechslungen
63. C. Zerrenner für T. Bernstein
75. M. Becker für K. Radloff
Tore/Assists Eintracht Schwerin - Pommern Greifswald 0:3 (0:2)
0:1 Andre Hildebrandt (ET, 11.)
0:2 Frank Rohde (31.)
0:3 Nakano (50.)
Zuschauer
85
Eintracht Schwerin - Pommern Stralsund
(ersa) Letztlich wurden die Schweriner Verbandsligafußballer nach einem hart erkämpften 3:1-Pokal-Erfolg über die Überraschungsmannschaft der Saison aus Stralsund mit stehenden Ovationen von ihren Fans empfangen, doch es hätte auch ganz anders laufen können.
Entgegen der klaren Marschroute von Eintracht-Trainer Ronny Stamer waren die Eintrachtler, wie in dieser Saison beinahe üblich, zu Beginn der Partie nicht wirklich bissig in den Zweikämpfen und im Stile eines Spitzenteams bestraften die Stralsunder diese Schlafmützigkeit mit dem frühen 0:1 sofort. So bekam die Eintracht bereits in der fünften Spielminute das Hallo-Wach-Erlebnis, um das sie mehr oder weniger gebettelt hatte. In den Folgeminuten zeigten sich die Schweriner von ihrer besseren Seite und erspielten sich durch ansehnlichen Kombinationsfußball ein immer größeres Übergewicht. Schließlich war es Alexander Dahl, der mit einem schönen Solo den 1:1-Ausgleich besorgte. Eintracht nun mit Oberwasser, doch Sabas und Bernstein vergaben kurz vor dem Halbzeitpfiff beste Chancen zur Führung. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Pause.
In gewohnter Manier begann der FCE auch den zweiten Durchgang schläfrig und lud zunächst die Gäste zum Toreschießen ein, doch vergaben auch die Pommern im Minutentakt beste Chancen und hielten so das Spiel spannend. Nach 60 Minuten hatte sich dann auch der FCE gedanklich von der Halbzeitpause verabschiedet und folgerichtig geriet das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Erneut sollte aber Sabas das Führungstor nicht gelingen und er scheiterte an einem starken Reflex von Sund (64.). Besser hingegen machte es der wohl beste Mann auf dem Platz: Vico Mandhate. Einen gut getretenen Standard von Bernstein vollstreckte der lange Außenverteidiger mit einem gut getimten Kopfball in die kurze Ecke zum 2:1 (74.).
Die Gäste zeigten sich davon durchaus geschockt, denn ihr Plan die Schweriner durch schnelle Konter aus dem Konzept zu bringen, musste somit endgültig ad acta gelegt werden. Zwar versuchten die Stralsunder mit ansehnlichem Flügelspiel zum Erfolg zu kommen, doch die FCE-Abwehr stand an diesem Tag sattelfest. So schlugen schließlich die Schweriner Pommern mit ihren eigenen Waffen und setzten in der Schlußphase Konter um Konter. In der 79. Minute war es dann Bernstein, der einen langen Pass von Berndt erlief und cool den Torhüter zur 3:1-Vorentscheidung umkurvte.
Durch einen doch etwas überraschenden Sieg befindet sich der FCE nun im Viertelfinale des Krombacher Landespokals und es darf erneut ein attraktiver Gegner in der Landeshauptstadt erwartet werden.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
F. Zink - V. Mandlhate - K. Looks – M. Berndt
A. Hildebrandt - J.-C. Israel
K. Radloff – T. Bernstein – A. Dahl
E. Sabas
Auswechslungen
86. D. Schröter für E. Sabas
90. M. Gralki für T. Bernstein
Tore/Assists Eintracht Schwerin - Pommern Stralsund 3:1 (1:1)
1:0 unbekannt (26.)
1:1 Alexander Dahl (34.)
2:1 Vico Mandlhate (74.) / Thomas Bernstein
3:1 Thomas Bernstein (81.) / Maik Berndt
Zuschauer
165
VFC Anklam - Eintracht Schwerin
(ersa) Mit einer völlig verdienten 3:1-Niederlage kehrte der FC Eintracht Schwerin am Samstagabend aus Anklam zurück und verhalf dem Aufsteiger aus Ostvorpommern so zu neuem Mut im Abstiegskampf.
Was zumindest fragwürdig erschien, war die Entscheidung der Anklamer Verantwortlichen an einem milden Herbstnachmittag auf Kunstrasen das Spiel anzupfeifen, aber um eine solch blutarme Vorstellung zu rechtfertigen bedarf es schon mehr. In einem zerfahrenen Spiel gelang es zunächst keinem der beiden Teams die Initiative zu ergreifen und viele Chancen verpufften aufgrund von Ungenauigkeiten. So zeigten sich die Anklamer nach zehn Minuten erstmals gefährlich vor dem Schweriner Tor, doch der Torabschluss verfehlte das Tor deutlich. Etwa in der 25. Minute fasste sich auf Schweriner Seite schließlich Radloff ein Herz, aber auch sein Schuss strich knapp am Tor vorbei. In einem weiterhin schwachen Spiel mit wenig spielerischer Qualität wirkte beinah jeder Angriff wie ein Zufallsprodukt und demgemäß fand sich in der 26. Minute Phil Skeip plötzlich vogelfrei vor dem Schweriner Tor wieder und schiebt den Ball seelenruhig in die lange Ecke zum 1:0 für das Heimteam. Die anschließenden Minuten bis zur Pause verliefen weiterhin durchwachsen und kein Team konnte wirklich Akzente setzen bis es in die sehnsüchtig erwartete Pause ging.
Auch nach der Halbzeit agierten die Gastgeber mit langen Bällen und stellten die Eintrachtler damit immer wieder vor Probleme. Allerdings hatte sich die Eintracht mit Beginn der zweiten Hälfte an den Kunstrasen gewöhnt und begann auch ein wenig Fußball zu spielen. Einen Pass des nach vorne gestürmten Hildebrandts legte Sabas quer auf den anrauschenden Radloff, der eiskalt in die lange Ecke vollendete. Angespornt vom Ausgleich zeigten sich die Eintrachter nun zumindest erwacht, doch ihr Spiel nach vorne blieb weiterhin destruktiv. Schließlich entschieden das Spiel zwei Eintracht-Aussetzer. Nachdem Looks zunächst das Bein stehen ließ und ein Anklamer zu Fall brachte, war der FCE beim folgenden Straftstoß noch im Bunde mit der Fortuna, als danach aber Israel der Ball im Sechzehner an die Hand sprang, ließ sich dieses Mal Stöck nicht nochmal bitten und vollstreckte den fälligen Strafstoß (74.). Ein halbherziges Anrennen der Eintracht wurde außer mit einem Lattenkopfball von Looks nicht weiter belohnt und Gütschow machte mit dem 3:1 in der 84. Minute den Sack endgültig zu.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
F. Zink - V. Mandlhate - K. Looks – M. Berndt
A. Hildebrandt - J.-C. Israel
K. Radloff – T. Bernstein – D. Schröter
E. Sabas
Auswechslungen
59. S. Flemming für M. Berndt
75. M. Gralki für D. Schröter
Tore/Assists VFC Anklam - Eintracht Schwerin 3:1 (1:0)
1:0 Phil Skeip (26.)
1:1 Konstatin Radloff (64.) / Erik Sabas
2:1 Maximilian Stöck (HE, 74.)
3:1 Nils Gütschow
Zuschauer
210
Eintracht Schwerin - Torgelower SV Greif II

(ersa) Vor etwa 80 Zuschauern präsentierte sich der FC Eintracht Schwerin gegen die zweite Vertretung des Torgelower SV in ansprechender Verfassung und besiegte den
Tabellennachbarn mit 4:1. Spieler des Tages waren neben der mannschaftlichen Geschlossenheit der Doppeltorschütze Christoph Zerrenner und Thomas Bernstein, welcher drei Torvorlagen
gab.
Im ersten Durchgang eines Duells auf Augenhöhe erspielte sich die Eintracht von Beginn an ein klares spielerisches Übergewicht und zeigte die ein oder andere gefällige Kombination. Die Chancen allerdings hatten die Torgelower. Mit haarsträubenden Fehlpassen im Mittelfeld luden die Hausherren die Gäste zum Toreschießen ein, doch zum Glück der Schweriner verzweifelte die Torgelower Offensive an einem gut aufgelegten Ronny Losereit. Der FCE hingegen kam in der 35. Minute durch Zerrenner zum sicher nicht unverdienten Führungstor, doch verweigerte das Schiri-Gespann um Steffen Ludwig dessen Geltung aufgrund einer zumindest diskutablen Abseitsstellung.
Sichtbar unzufrieden mit dem 0:0 zur Pause, entschied sich Eintracht-Trainer Ronny Stamer zu einer offensiveren Ausrichtung seiner Elf und brachte mit Denny Schröter einen zweiten Stürmer. Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte, denn eben dieser war es, der die Eintracht in Führung köpfte. Einen gut getretenen Standard von Thomas Bernstein vollstreckte er in der 52. Minute zur verdienten Führung. Vom ersten Tor merklich beflügelt erspielten sich die Schweriner anschließend Chance um Chance und dominierten das Spiel nach Belieben. Letztlich war es Christoph Zerrenner, der mit einem Doppelschlag (61., 62.) das Spiel entschied. Nachdem er zunächst stark ein Zuspiel in die Spitze behauptete und eiskalt in die lange Ecke vollstreckte, wurde er nur eine Minute später erneut vom gutaufgelegten Thomas Bernstein mustergültig bedient und verwertete kaltherzig in die linke Ecke.
Mit drei Toren innerhalb von zehn Minuten war das Spiel nun schneller als erwartet entschieden. Zwar zeigten die Torgelower zumindest Ansätze eines Aufbäumens, doch mehr als der Anschlußtreffer in der 75. Spielminute durch Rene Thiel sollte dabei nicht herausspringen. Mitten in die halbherzige Schlussoffensive der Greifen schickte dann erneut Thomas Bernstein Erik Sabas auf die Reise und dieser sorgte mit einem platzierten Abschluss aus 18 Metern für die endgültige Entscheidung. Entsprechend dem Spielverlauf ist das 4:1 gegen an diesem Tag schwache Torgelower sicher nicht unverdient und der FCE befindet sich nun im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
F. Zink - V. Mandlhate - K. Looks – F. Elbing
A. Dahl - K. Radloff
E. Sabas – T. Bernstein – S. Flemming
C. Zerrenner
Auswechslungen
46. D. Schröter für S. Flemming
67. Moritz Bongardt für C. Zerrenner
Tore/Assists Eintracht Schwerin - Torgelower SV Greif II 4:1 (0:0)
1:0 Denny Schröter (52.) / Thomas Bernstein
2:0 Christoph Zerrenner (61.)
3:0 Christoph Zerrenner (62.) / Thomas Bernstein
3:1 Rene Thiel (75.)
4:1 Erik Sabas (87.) / Thomas Bernstein
Gelbe Karten
R. Losereit, A. Dahl
Rote Karten
-
Besondere Vorkommnisse
-
Zuschauer
80
Eintracht Schwerin - Pommern Stralsund

Nach drei Spielen ohne Niederlage musste sich der FC Eintracht Schwerin am Samstag im Heimspiel dem FC Pommern Sralsund geschlagen geben. In einem schlechten
Verbandsligaspiel bei hohen Temperaturen taten beide Mannschaften nur das Nötigste, um den Platz als Sieger zu verlassen. Stralsund war jedoch in den entscheidenden Situationen cleverer und präsenter
und siegte am Ende verdient mit 3:0 (1:0).
Es sollte ein hartumkämpftes Spiel um einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga M-V werden. Es wurde jedoch nur ein müder Samstagskick, welcher sich auf das nötigste beschränkten und die gut 70 Zuschauer nicht mit Spielwitz oder Strafraumszenen verwöhnen sollte. Beide Teams begannen sehr verhalten, keine Spur von Selbstvertrauen oder Siegeswillen aus den vorherigen Partien.
Dabei war der FC Eintracht in den ersten zwanzig Minuten zwar optisch überlegener, doch bis auf einen Fernschuss von Maik Berndt brachten die Hausherren nichts zustande. Pommern wachte mit zunehmender Spieldauer auf und fand etwas besser ins Spiel, bekam nach einem Stellungsfehler von Mandlhate die erste Chance aus halbrechter Position und acht Metern Torentfernung. Der Schuss flog jedoch deutlich am Tor vorbei (22.). Eintracht fand im Anschluss auch den Weg in des Gegners Strafraum, doch entschied sich Berndt lieber für eine ungenau Flanke als für einen Torschuss (25.).
Das Spiel plätscherte so dahin, da setzte sich Orend auf rechts gekonnt durch und brachte eine scharfe halbhohe Flanke in den Eintrachtstrafraum, wo am zweiten Pfosten Denny Duggert lauert und den Ball mit der Hacke aus der Luft über die Linie drückte (31.). Der erste Treffer im Spiel erhitzte zwar die Gemüter auf beiden Seiten, doch fand der FCE einfach nicht ins Spiel. Vorallem im Defensivverhalten fehlte der Druck auf den Ball, was mit unsauberen Zuspielen in der Offensive ergänzt wurde. Bis zur Halbzeit hatte Pommern noch zwei Möglichkeiten, einen Treffer zu erzielen. Jedoch war ein Konter und die darauffolgende Ecke nicht zwingend genug, um zu erhöhen.
Nach der Pause ein ähnliches Bild, aber die Gäste waren die jetzt präsentere Mannschaft. Nach einen Diagonalball schlug der herauseilende Losereit über den Ball und brachte damit den gegnerischen Stürmer zu Fall. Der Schiedsrichter ahndete das Vergehen nur mit gelb (51.). Die Angriffsbemühungen der Schweriner hingegen verpufften bis dato allesamt. Das 0:2 legte sich der FCE dann quasi selber ins Netz: Ein scheinbar schon geklärter Ball an der Grundlinie wurde nochmals heiß gemacht, woraus ein Querschläger in den Sechzehner entstand, wo Matthias Hinz goldrichtig stand und aus 10 Metern das Runde unter die Latte nagelte (65.). Keine fünfzehn Minuten später erzielte der FCE den Anschlusstreffer durch Zerrenner, welcher aber durch einen umstrittenden Abseitspfiff nicht zählen sollte (79.).
In der Folge ergab sich der FC Eintracht und ermöglichte den Gästen noch gute Tormöglichkeiten. So trafen Gurlt nach einem Kopfball und Hartz aus der Distanz nur den Pfosten (69., 70.). Zehn Minuten vor dem Ende führte Pommern einen Freistoß schnell aus, was die FCE-Abwehr nicht bemerkte. Losereit klärte als letzter Mann vor dem einschussbereiten Stürmer, was der Schiedsrichter als Foul ahndete und Losereit wie schon vor zwei Wochen mit gelb-rot vom Platz stellte. Den folgenden Freistoß aus 18 Metern verwandelte Daniel Hartz gegen den nun im Tor stehende Vico Mandlhate recht souverän (82.).
Unter dem Strich geht der Sieg der Gäste in Ordnung, da am Ende die Erfahrung und Cleverness den Unterschied gemacht haben. Eintracht wird sich nun auf die kommende Aufgabe im Landespokal konzentrieren und diese Niederlage aus den Köpfen bekommen müssen, damit am kommenden Wochenende der Einzug in die nächste Runde gegen Ueckermünde gefeiert werden kann.
Aufstellung FC Eintracht Schwerin
R. Losereit
T. Nachtigall - A. Hildebrandt - K. Looks – V. Mandlhate
J.-C. Israel - M. Berndt
A. Dahl – T. Bernstein – S. Flemming
E. Sabas
Auswechslungen
46. K. Radloff für J.-C. Israel
60. C. Zerrenner für A. Dahl
71. F. Zink für E. Sabas
Tore/Assists Eintracht Schwerin - Pommern Stralsund 0:3 (0:1)
0:1 Denny Duggert (31.) / Christian Orend
0:2 Matthias Hinz (64.)
0:3 Daniel Hartz (86.)
Gelbe Karten
S. Flemming
Gelbe-Rote Karten
R. Losereit
Besondere Vorkommnisse
-
Zuschauer
74