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Interview mit Henry Grabbert: Spielervater und SNupporter

Henry wie bist Du zum FC Mecklenburg gekommen?

 

Durch unseren ehemaligen Spieler Hristiyan Popow, er war damals Co-Trainer der Mannschaft meines Sohnes und hat mich neugierig gemacht, auf das Herrenteam.

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Spiel der Herren erinnern?

Das muß vor sechs Jahren gewesen sein. Gegen den Rostocker FC. Ein Heimspiel. Die Auswärtsspiele gegen den RFC haben wir ja damals immer verloren.

Wie viele Spiele schaust Du Dir im Durchschnitt pro Monat an?

15 im Schnitt. Von Jugend über U23 bis Verbandsliga.

Warum?

Weil mich Fußball reizt und weil ich als FCM SNupport nicht nur die Herren, sondern auch die Kinder- und Jugendmannschaften unterstützen will. Das schafft Verbindung und gibt dem Verein mehr Gesicht.

Welche Rolle spielen Zuschauer im Fußball?

Sie sind da für die Mannschaft zur Unterstützung, auch wenn sie zwei zu null hinten liegt. Damit sie auch dann noch motiviert wird und den Willen hat, zu siegen.

Wir haben uns vor 18 Monaten mit Stefan Lau auf den Weg gemacht, um mit eigenem Nachwuchs eine spielstarke Truppe zu formen. Wie siehst Du das heute?

Ja sehr gut, weil die A-Junioren mit den Herren aufwachsen und gefordert werden. Und die Jugend hat ein Ziel und eine Zukunft, weil sie im eigenen Verein gebraucht wird.

Wie weit sind wir auf dem Weg?

Wir sind die einzige Verbandsligamannschaft die so viele Jugendspieler in den eigenen Reihen hat. Bei den anderen zähle ich maximal zwei, bei uns mit der U23 zusammen immerhin 13.

Und wenn es mal nicht läuft? Oder es mehrere Spiele hintereinander nicht läuft?

Wir unterstützen sie weiter. Sicher fragt man mal: liegt es am Trainer? An der Motivation der Mannschaft? Oder der Gegner ist einfach zu stark für unser junges und manchmal unerfahrenes Team? Da müssen wir durch, alle zusammen.

Wenn Du Sportdirektor wärst, was würdest Du bei der Kaderplanung für die nächste Saison für Schwerpunkte setzen?

Ja, drei Erfahrungsträger suchen. In der Innenverteidigung, im defensiven Mittelfeld und einen erfahrenen Stürmer. Die sollen die Jugend anheizen. Sie müssen sich die Erfahrung ja irgendwie holen, wie jetzt von Tino Wittkowski gerade.

Du musst Dich ja bald einer Operation unterziehen und bist dann außer Gefecht gesetzt. Wir wünschen Dir alles Gute. Wann sehen wir Dich im Stadion wieder?

Ich hoffe so in drei Monaten. Vielleicht stelle ich aber auch ein Bett ans Spielfeld, dann kann ich von da schauen.

Wenn jetzt Neubrandenburg ins Stadion kommt, was räts Du unseren Jungs?

Offensiv und zweikampfhart spielen. Auch den Torriecher nutzen. Ich tippe auf ein 3:0 für den FCM. Ich weiß manche Vertreter sind da anderer Ansicht. Aber das sagt ein Fan, der jedes Spiel gesehen hat.

 

 

Interview: Andreas Lange

Foto: Gerrit Wöstenberg

 

Bildbeschreibung: Henry Grabbert (links) mit Patrick Handke und Stefan Marschner