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Im Gespräch: Lutz Gonscherowski

Lutz Gonscherowski ist langjähriger Premiumsponsor beim FC Mecklenburg Schwerin und verfolgt fast alle Spiele unserer Verbandsliga-Herren. Nach dem Pokalhalbfinale gegen Torgelow (1:2 knapp nicht gewonnen) bist Du in die Kabine gegangen und hast den Jungs einen Betrag für ihre Mannschaftskasse gegeben. Warum?

Lutz: Weil sie mit 10 Mann eine gute Leistung gebracht haben, sehr stark gespielt haben. Bei einem Sieg hätten sie natürlich das Doppelte bekommen. Der Schiedsrichter hat das Spiel mehr oder weniger verpfiffen aber sie haben zu keinem Zeitpunkt Schwäche gezeigt, trotz Hitze und frühem Rückstand in Unterzahl.

Du hast die Vorbereitung gesehen, wie schätzt Du die Mannschaft ein?

Lutz: Wenn sie so spielen, wie im Pokal, sollte der Aufstieg drin sein. Der ein oder andere könnte, wenn andere Fehler machen, mehr versuchen, die Fehler auszumerzen und noch mehr Laufbereitschaft zeigen. Aber insgesamt eine sehr starke Truppe mit viel Potential.

Welches Verhältnis hast Du zum Fußball?

Lutz: Ich habe als Kind mal ein Jahr bei Dynamo gespielt, aber sonst bin ich aktiver Zuschauer. So am Sonntag in der Champions League, wo es sich gehörte, dass man für Bayern ist, auch wenn man sonst kein Fan ist. Mir hat es gefallen, wie die sich da gegenseitig geholfen haben, einer für den anderen einstand und sie bedingungslos gekämpft haben.

Verrätst Du den Zuschauern noch etwas über Deinen Beruf und Deine Hobbys? Kommst Du aus einer Maurerfamilie?

Lutz: Nein ich bin der erste. Ich habe in der DDR Baufacharbeiter gelernt, dann schnell eine kleine Truppe anvertraut bekommen und später war ich Brigadier. 1994 habe ich meinen Meister gemacht und bin seitdem selbstständig. Ich baue schlüsselfertige Wohn- und Einfamilienhäuser. Meine Hobbys neben dem Fußball: Autos und Motorsport.

 

Interview: Andreas Lange